Ein Laufwerksbuchstabe gibt an, welches Laufwerk die Datei enthält. Im vollständigen Dateinamen wird der Laufwerksbuchstabe von einem Doppelpunkt gefolgt. Die Laufwerksbuchstaben A: und B: sind normalerweise für die (inzwischen weitgehend veralteten) Diskettenlaufwerke reserviert.

 

Normalerweise ist das Laufwerk C: das erste (oder einzige) Festplattenlaufwerk. Die meisten aktuellen Betriebssysteme können  eine große Festplatte in mehrere logische Laufwerke oder Volumespartitionieren, die in der Regel C:, D:, E: usw.  genannt werden . Netzwerksysteme (LANs) vergeben zusätzliche Laufwerksbuchstaben für Teile der Netzwerk-Dateiserver-Laufwerke. Außerdem können Sie auf Netzlaufwerke über ihren UNC-Namen(Universal Naming Convention) zugreifen (z. B. \\data\vol1\...), ohne einen Laufwerksbuchstaben zu verwenden. Siehe Dateisysteme für weitere Einzelheiten.

 

Die meisten Systeme enthalten auch optische Laufwerke (d. h. CD-ROM, CD-RW und/oder DVD). Dem optischen Laufwerk wird ebenfalls ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen (oder mehrere Buchstaben, für Wechsler), wobei in der Regel Buchstaben verwendet werden, die über die von der letzten Festplatte im System verwendeten hinausgehen, aber vor allen Netzlaufwerken liegen.

 

Bei einem System mit einer großen Festplatte könnten Sie zum Beispiel A: und B: als Diskettenlaufwerke, C:, D: und E: als Teile der Festplatte, F: als CD-ROM-Laufwerk, G: als DVD-Laufwerk und H: und I: als Netzlaufwerkehaben .

 

Jeder Datenträger ist unter einem bestimmten Dateisystem formatiert; siehe Dateisysteme für weitere Informationen. Weitere Informationen über Dateien und Verzeichnisse auf der Festplatte finden Sie unter Verzeichnisse und Unterverzeichnisse, Dateinamen und Dateiattribute.